EACH Meeting in Stockholm vom 29. September – 03. Oktober 2015

Zum EACH Meeting in Stockholm reisten die Mitglieder in diesem Jahr aus Finnland, der Schweiz, Österreich, Island, den Niederlanden, Irland (England), Schottland, Tschechien und Deutschland an.

Außerdem wurde mit Freude die Organisation aus Litauen als Mitgliedsorganisation in EACH aufgenommen. Die Kommunikation der Mitglieder aus den unterschiedlichen Ländern sorgt für einen größeren Einfluss auf EACH-Ebene und unterstreicht die Wichtigkeit unseres Anliegens. Wir möchten voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen. Das Kind steht im Zentrum jeder Frage und jeder Aktion. Jeder sollte das Beste vom anderen lernen und übernehmen um die Situation im eigenen Land zu verbessern.

Jedes Mitglied präsentierte einen Überblick über die aktuellen Probleme im jeweiligen Land im Zusammenhang mit Kindern im Krankenhaus und deren Lösungsansätze. Es wurden Gespräche zur gegenseitigen Unterstützung geführt, neue gemeinsame Projekte der einzelnen Mitglieder ins Rollen gebracht und das Wissen geteilt. Auch hier warwie im vergangenen Jahr deutlich spürbar, dass die lokal begrenzte Betreuung der Kinder im Krankenhaus nicht mehr ausreicht. Einige Organisationen stecken ihren Rahmen nun weiter, die Betreuung der Kinder wird immer stärker vor und nach dem Krankenhausaufenthalt benötigt, da sich der Aufenthalt im Krankenhaus immer mehr verkürzt. Es gilt auch die Eltern in der Betreuung vor und nach dem Krankenhausaufenthalt ihres Kindes zu unterstützen. Die Erläuterungen der EACH-Chartawurden überarbeitet und ausführlich diskutiert. Bis Ende des Jahres wird die neu beschlossene Version der Erläuterungen der EACH-Charta fertig sein und wir planen gemeinsam mit der Schweiz und Österreich die deutsche Version.

Frau Dr. Maria Brenner aus Irland berichtete uns über ein europäisches Projekt MOCHA, an dem 30 Länder, auch eine Klinik in Deutschland teilnehmen. Sicher werden wir in den nächsten Jahren mehr erfahren. Das Projekt soll in 2020 abgeschlossen sein.Um das erhoffte Ergebnis dieses Projekts besser beschreiben zu können, nutzte sie ein Zitat von Albert Einstein, welches auch auf unsere tägliche Arbeit zutrifft:

„Wenn ich eine Stunde Zeit hätte, die Welt zu retten, würde ich 55 Minuten damit verbringen, das Problem zu definieren,und 5 Minuten, es zu lösen.“

Ein Besuch im Krankenhaus von Stockholm führte uns zu einer Präsentation der dortigen Kinderrechtegruppe. Integriert in das Krankenhaus arbeiten sie für die Einhaltung der Kinderrechte (UN-Kinderrechtskonvention). Sie informieren und lehren die Kinderrechte und schulen das Krankenhauspersonal. Sie schützen die Perspektive des Kindes und nehmen Anteil. Das Kind steht im Fokus. Ihr Leitbild: „Kinder schulen uns, - wenn wir ihnen zuhören.“ Die diesjährige Gastgeberin Camilla Nordström aus Schweden sorgte dafür, dass das Komitee-Meeting zu einem sehr erfolgreichen und harmonischen Treffen für die einzelnen Länder wurde. Wir konnten einen guten Einblick in das Schaffen ihrer Organisation in Schweden gewinnen.

Die nächste EACH- Konferenz wird im Herbst 2016 in den Niederlanden,Utrecht stattfinden. Das nächste Mitgliedertreffen 2017 findet bei unserem neuen Mitglied in Litauen statt.

 

Hanne Sieber (Schweiz), Elisabeth Schausberger (Österreich), Lisa Marie Schmidt (Deutschland), Mieke Schuurmann (Niederlande), Hester Rippen (Niederlande), Margreet van Bergen (Niederlande), Camilla Nordström (Schweden), Gwen Garner (Schottland und England), Orla Kennedy (Irland), Marry O´Connor (Irland), Ragna Marinósdóttir (Finnland), Teija Schröder (Finnland)  Jiri und Margareth Kralovec (Tschechien nicht auf dem Bild)

EACH Sitzung 2015

Aktuelles

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    Presseinformation - 25.04.2017: Nach der Einigung der Koalition über eine Reform der Pflegeberufeausbildung müssen nun die Details festgelegt werden: 

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    Ab sofort startet die 5. bundesweite Bewertungsrunde für das Gütesiegel "Ausgezeichnet.Für Kinder". 

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    Am 06.04.2017 einigten sich die Fraktionen der großen Koalition auf einen Kompromiss zum Pflegeberufegesetz.

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    Genau vor 25 Jahren, am 05.04.1992, trat die UN-Kinderrechtskonvention in Kraft und

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  • Offener Brief kritisiert politischen Umgang mit der Pflegeberufereform

    Presseinformation - 14. Februar 2017: „Zukunftssicherung einer guten Pflege auch für Kinder sieht anders aus“

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  • Frohes neues Jahr 2017

    "Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird wenn es anders wird;
    aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll."

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