EACH -Konferenz September 2014 in Prag

Beim EACH Kongress in Prag reisten die Mitglieder in diesem Jahr aus Schweden, Finnland, Schweiz, Österreich, Island, Italien, den Niederlanden, Irland, dem Vereinigten Königreich, der Tschechischen Republik und Deutschland an. Es waren aber auch Gäste aus Amerika, Litauen, Japan und Slowenien da, die von Ihrer Arbeit in ihrem Land berichteten.

Jedes Mitglied präsentierte in den Komitee Meetings einen Überblick über bestehenden Probleme im jeweiligen Land im Zusammenhang mit Kindern im Krankenhaus und deren Lösungsansätze. Was sich in diesen Präsentationen herauskristallisierte war, dass die lokal begrenzte Betreuung der Kinder im Krankenhaus nicht mehr ausreicht. Sie wird auch stärker vor dem Krankenausaufenthalt und danach benötigt. In Bezug auf den Eindruck des Wandels, der sich auf die Kinderbetreuung vor und nach einem Krankenhausaufenthalt bezieht, wurde eine Arbeitsgruppe gefunden, die sich mit den Erläuterungen der Charta beschäftigt. Die EACH-Charta wird dadurch inhaltlich nicht verändert, sie ist die Grundlage für unsere Arbeit, doch sollen die Interpretationen, die Erläuterungen die Betreuung vor und nach dem Krankenhausaufenthalt beinhalten.

Der „National Day“ fand an der Universität in Prag statt. Ärzte, Krankenschwestern und Psychologen haben von Ihren Erfahrungen, Problemen und Wünschen mit, um und für Kinder im Krankenhaus berichtet. Auch ehemalige Patienten berichteten von ihren Erfahrungen im Krankenhaus. Der referierende Psychologe war fest davon überzeugt, dass man Empathie erlernen könne und jeder die Chance und das Vermögen habe einem anderen Menschen zu helfen. Seine Rede war so gut wie simpel. Das Vertrauen des Kindes und dessen Sicherheit zu schützen sei der einzige Weg.

Das nächste Mitgliedertreffen wird im Herbst 2015 in Schweden, Stockholm und die nächste EACH-Konferenz 2016 in den Niederlanden stattfinden.

Gruppenbild EACH

 


Abschlusserklärung der 12. EACH-Konferenz in Held/Prag 10.-13. September 2014

In Bezug auf Artikel 2 der EACH-Charter für Kinder im Krankenhaus fordern wir jede Regierung und jeden Betreffenden auf folgendes wahrzunehmen:

"Kinder und Jugendliche im Krankenhaus und anderen Gesundheitsversorgedienstleistungensollen das Recht haben ihre Eltern oder eine andere Bezugsperson immer und überall, 24 Stunden am Tag bei sich zu haben, ganz egal welches Alters das Kind oder der/die Jugendliche hat.

Dies gilt ungeachtet ob das Kind oder der/die Jugendliche mit lokalen Betäubungsmitteln behandelt oder sediert wird, sowie vor und nach einer Vollnarkose. Dies gilt auch wenn sie sich auf einer neonatalen oder pädiatrischen Intensivstation, im Krankentransport, in der Unfall- und Notaufnahme, in Isolationsräumen, in Räumen für medizinische Bildgebung und im Aufwachraum befinden und für alle weiteren Gesundheitsversorgungen in und außerhalb des Krankenhauses.

Beschlossen bei der Hauptversammlung in Prag, 13. September 2014

Abgeordnete aus Österreich, der Tschechischen Republik, dem Vereinigten Königreich, Finnland, Deutschland, Island, Irland, Italien, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz waren anwesend.

Lesen Sie hier den Originaltext

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